Kormorane am Januar 2002

30 - 40 Kormorane versammeln sich am Schlafplatz.
Einige Tage später sollte es noch schlimmer kommen.
Zeugen berichteten von bis zu 200 Vögeln. Die bis zum Jahre 2002 größte Ansammlung von Kormoranen an unserem Gewässer. Bei 500 g Fisch pro Tag und Vogel sind das 100 kg an einem Tag. Als die Vögel nach einigen Tagen wieder wegflogen, waren fast alle Fische zwischen 10 - 40cm weggefressen.
 
Nicht mitgerechnet bei der Futteraufnahme werden die verletzten und getöteten Fische.
Etwa zur gleichen Zeit, am 19.01.2002 wurden am Kraftwerk in Züttlingen, ca. 3 km Jagstabwärts diese Fische angelandet. Eingefallen waren 50 - 60 Kormorane und trieben die Fische bis gegen den Rechen des Kraftwerks, wo sie keine Fluchtmöglichkeit mehr hatten. Von den Attacken ihrer scharfen Schnäbel, wurden Hechte bis 55cm und Barben bis 41cm tödlich verletzt.
 
     



Regenbogenforelle aus der Seckach 2010

Keine Seltenheit an Jagst und Seckach, massiv verletzte Fische an der Angel. Was dieser Vogel einmal im Schnabel hat, wird gefressen, oder ist tödlich verletzt. Die Bilder zeigen typische Verletzungen durch den Schnabel eines Kormorans.
 
Diese Forelle, wurde noch lebend aus der Seckach geangelt. Sie brachte bei einer Länge von 37cm ca.1kg auf die Waage.
Die tiefe, bis auf die Gräten reichende Verletzung wurde bei dem Versuch sie festzuhalten, vom scharfen Haken der Schnabel- Oberseite gerissen.
 
Die Unterseite dieser, für unsere Fische so gefährlichen Waffe, verursachte hier lediglich einige Kratzer im Schuppenkleid, was aber eher die Ausnahme darstellt. Auch hier können massive Fleischwunden auftreten.  
In unserem Seckach und Jagstbereich wurden inzwischen schon einige Fische gefangen, die solche Verletzungen aufwiesen. Ein großer Teil derartig verletzter Fische wird wohl an diesen, oder den sekundären Folgen, früher oder später verenden.