Unsere wichtigsten Termine für 2018:


Am 16.02.18 um 19:00 Uhr: Mitgliederversammlung in der "Sportgaststätte Möckmühl ".


Am 17.02.18 um 13:00 Uferreinigung, Treffpunkt Parkplatz Sportheim


Stadtfest vom 16.-17.06.18
In diesem Jahr sind wir wieder in der "Unteren Gasse" zu finden.
Unsere Spezialitäten wie gewohnt: Forellen im Bierteigmantel und Seelachsfilet mit Kartoffelsalat.


Fischerfest vom 21.-22.07.18
"Im Haag" (nähe Fussgängerbrücke Seckach)


Grillfest der Vereinsfamilie am 30.06.18 ab 17:00 Uhr


Farbiger Besuch am Gartenteich.

Foto: G. Metzger

Bei hohem Wasserstand und eingetrübter Jagst, wird unser Gartenteich regelmäßig von einem Eisvogel besucht. Ziel dieses farbigen Gesellen sind die zahlreichen Moderlieschen, die er dann im klaren Wasser erbeuten kann.
Wie gut, wenn man in der Not solche Alternativen hat.


Info zum Thema Nachtangelverbot.
Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, in dem noch ein Nachtangelverbot besteht.

Landesfischereiverordnung § 3 (1) Satz 5:
„Der Fischfang ist nur einen Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang, der Aal-, Wels und Krebsfang bis 24 Uhr, für den Zeitraum der Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit bis 1 Uhr, gestattet.

Der VFG hat erneut zu einer Abstimmung per Stimmzettel aufgerufen. Rücksendefrist war der 06.01.2015.
Der Rücklauf betrug knapp 10 %.
Das Ergebnis: 81 % sind für die Aufhebung des Nachtangelverbotes.

Ob jetzt auch die Landespolitik Handlungsbedarf sieht, eine entsprechende Gesetzesinitiative zur Aufhebung des Nachtangelverbotes zu starten bleibt abzuwarten.


An alle Mitglieder:
Für unsere Fotogalerie, benötigen wir Eure Mithilfe.
Wir suchen noch Landschaftsaufnahmen unserer Jagst, historische Aufnahmen von Vereinsaktivitäten, oder Bilder von gefangenen Fischen usw.
Kontakt, oder direkt senden unter:


Zitate berühmter Persöhnlichkeiten, über deren Aussagen auch wir Angler uns ab und zu Gedanken machen sollten.

 

 

Der Dreistachlige Stichling ist Fisch des Jahres 2018.

(Auszüge aus der Pressemitteilung des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)


(© Herbert Frei)

Mit dem Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) fällt die Wahl auf eine besondere Kleinfischart, die vor allem aufgrund ihres charakteristischen Aussehens und einzigartigen Brutverhaltens zu den bekanntesten heimischen Fischarten gehört. Der Dreistachlige Stichling ist eine von vielen Fischarten, die ein außergewöhnliches Laichverhalten zeigen. Auch jährliche Laichwanderungen gehören dazu.

Mit einer durchschnittlichen Gesamtlänge von fünf bis acht Zentimetern gehört der Dreistachlige Stichling zu den kleinsten heimischen Süßwasserfischen. Seine Verbreitung reicht von den küstennahen Gewässern bis in den alpinen Raum. Es wird zwischen einer stationären Süßwasserform  und einer wandernden Form unterschieden, die jährlich aus ihren marinen küstennahen Lebensräumen zum Laichen in die Unterläufe der Flüsse zieht. Im Salzwasser halten sich Dreistachlige Stichlinge insbesondere im Schutz ufernaher Unterwasserpflanzen auf. In den Binnengewässern werden pflanzenreiche Flachwasserzonen in Seen bzw. langsame fließende sommerwarme Fließgewässer bevorzugt.

Der als Schwarmfisch lebende Stichling verändert sein Verhalten zur Laichzeit grundlegend. Die Männchen suchen dann im ufernahen Flachwasser Brutreviere und verteidigen sie vehement gegenüber Artgenossen. Auch das Erscheinungsbild ändert sich. Die Brust färbt sich rot, der Rücken blaugrün und die Augen funkeln silberblau. Mit diesem „Hochzeitskleid“ signalisieren sie den Weibchen ihre Fruchtbarkeit. Innerhalb kurzer Zeit baut das Männchen aus Pflanzen- und Algenmaterial ein Nest auf dem Gewässerboden. Nähert sich nach vollendetem Nestbau ein laichbereites Weibchen lockt das Männchen es mit ruckartigen Bewegungen, dem so genannten „Zick-Zack-Tanz“, ins Nest, wo es zur Eiablage kommt. Nach Verlassen des Nestes folgt das Männchen und befruchtet die Eier. Anschließend verlässt das Weibchen das Revier und das Männchen übernimmt die Brutpflege. Mehrere Wochen beschützt das Männchen die Jungfische, bis mit zunehmender Größe der Jungfische der Pflegetrieb des Männchens langsam erlischt, und es seine auffälligen Körperfärbungen wieder verliert. Das auffällige Balzverhalten des Stichlingmännchens mit den nachfolgenden Instinktbewegungen von Männchen und Weibchen haben den Stichling zu einem einzigartigen Untersuchungsobjekt für die Verhaltensbiologie gemacht.

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Foto: Herbert Frei
Quelle:
Deutscher Angelfischerverband e.V.